Newsletter der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter dem Motto „Denken wir uns frei“ sind wir Freie Demokraten mit unserem Dreikönigstreffen in Stuttgart ins Jahr gestartet und haben uns über die Zukunft unseres Landes ausgetauscht. So viel wäre möglich, wenn wir als Land mehr Mut zur Veränderung hätten: Denn Deutschland hat ein enormes Potenzial. Genau dieser Mut und der klare Wille zum Aufbruch sind das Alleinstellungsmerkmal der Freien Demokraten. Wir stehen für Freiheit, Fortschritt und eine Politik, die nicht am Status quo festhält, sondern neue Wege geht.

Vor uns liegt viel Arbeit, denn Veränderung und Erneuerung passieren nicht von allein. Damit wir uns gemeinsam auf die in 2026 vor uns liegenden Aufgaben einstimmen, hoffe ich, dass wir viele von Ihnen bei unserem traditionellen Neujahrsempfang von FDP NRW und FDP-Landtagsfraktion persönlich begrüßen dürfen. Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, können Sie das hier nachholen. Es warten spannende Reden und interessante Gäste – kommen Sie vorbei, ich freue mich auf Sie!

Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr
Moritz Körner

Die FDP muss lauter und deutlicher werden

Im Interview mit der FAZ erklärt Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP NRW und stellvertretender Bundesvorsitzender: „In der Ampel wussten wir zu oft nicht, ob wir staatstragende Regierungspartei oder krawallige Opposition in der Regierung sein wollten. Die FDP wurde als Spieler wahrgenommen, der die Partei wichtiger als das Land war. Das war ein großer Fehler.“ Als Aufgabe für 2026 beschreibt er: „Wir müssen positive Dinge finden, mit denen wir wahrgenommen werden. Das Grundsatzprogramm, das wir bis zum Frühjahr erarbeiten, kann Teil davon sein.“

Verbindliche Integrationsvereinbarung für klare Erwartungen, echte Chancen, spürbare Konsequenzen

In einem neuen Positionspapier setzt sich die FDP-Landtagsfraktion NRW für die Einführung einer verbindlichen Integrationsvereinbarung für Geflüchtete und Zugewanderte ein. So wollen die Freien Demokraten klare Erwartungen stellen, echte Chancen für gelungene Integration schaffen und bei Fehlverhalten spürbare Konsequenzen einführen. FDP-Innenexperte Marcel Hafke macht deutlich: „Die deutsche Sprache zu lernen, unsere Regeln und Werte zu akzeptieren und Antisemitismus klar abzulehnen sind keine Optionen, sondern Voraussetzungen, um dauerhaft hier zu leben. Integration darf nicht länger folgenlos verweigert werden.“

Europas Sicherheit, Souveränität und Glaubwürdigkeit stehen auf dem Spiel

Die Signale der US-Administration, Grönland gegebenenfalls auch mit militärischen Mitteln annektieren zu wollen, setzen Europa einer großen Gefahr aus. „Wenn wir als Europa überleben wollen, müssen wir am Tisch sitzen“, so Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament. Das könne Europa aber nur, wenn es wirtschaftlich und militärisch stark sei. Beides gehöre untrennbar zusammen.

NRW-Sozialplattform floppt unter Schwarz-Grün

Mit einer digitalen Sozialplattform sollte Nordrhein-Westfalen Vorreiter beim digitalen Zugang zu Sozialleistungen werden. Doch nach fast vier Jahren steckt diese noch immer in den Kinderschuhen. Nur 45 Kommunen sind angebunden, die Plattform ist kaum bekannt. Susanne Schneider, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, kritisiert: „Unter Einsatz von Millionen an Steuergeld hat Schwarz-Grün aus einer guten Idee einen Rohrkrepierer gemacht.“ Die Freien Demokraten fordern, endlich alle Kommunen anzubinden, mehr Leistungen zu integrieren und die Plattform bekannter zu machen.

Denken wir uns frei

Mit dem traditionellen Dreikönigstreffen haben die Freien Demokraten das politische Jahr 2026 eröffnet. Am Rand des Dreikönigstreffens machte Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP NRW und stellvertretender Bundesvorsitzender, deutlich: „Unser Ziel für das Jahr 2026 muss sein, unsere internen Prozesse abzuschließen und uns auf die Kommunikation zu konzentrieren. Die FDP muss lauter und deutlicher werden.“

Kontrolle der RAG-Stiftung endlich ernst nehmen

Nach mehreren geplatzten Investments steht die RAG-Stiftung, die die Ewigkeitsaufgaben des Steinkohlebergbaus sichern soll, unter Druck. Dennoch sieht die schwarz-grüne Landesregierung keinen Handlungsbedarf für eine bessere Kontrolle durch das Kuratorium, dem unter anderem NRW-Ministerpräsident Wüst angehört. FDP-Energiepolitiker Dietmar Brockes: „Die Anlagestrategie der RAG-Stiftung muss endlich unabhängig und professionell aufgestellt werden, damit nicht noch einmal Stiftungsgeld in dubiosen Unternehmen zur Insolvenzmasse wird. Wenn sich solche Vorgänge wiederholen, wird über kurz oder lang der Steuerzahler einspringen müssen. Das darf auf keinen Fall passieren!“

Termine

Neujahrsempfang von FDP NRW und FDP-Landtagsfraktion NRW | 18. Januar 2026 | Düsseldorf

Veranstaltungen der FDP-Landtagsfraktion NRW

Schlaglichter: KI in der Schule | 4. Februar | Online

Liberaler Talk | 5. Februar | Düsseldorf

Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei 3k26
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