Newsletter der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen.

Hallo,

vergangenes Wochenende haben die Menschen in Ungarn nicht nur Viktor Orbán und seine Regierung abgewählt, sie haben sich für ein starkes Europa entschieden. Denn: Die Abwahl von Viktor Orbán ist eine Abwahl von Korruption, Kleptokratie und Kremlhörigkeit. Es besteht nun berechtigte Hoffnung, dass der Rechtsstaat in Ungarn wieder auflebt und die ungarische Blockade in der EU beendet ist. Das ist auch für uns eine ebenso großartige wie notwendige Chance. Als geeintes und handlungsfähiges Europa sind wir stark und können weiter für unsere Ziele und Ideale in der Welt streiten.

Wie geht es an der Spitze unserer Partei weiter? Die FDP braucht einen Neuanfang – und der braucht neue Köpfe. Heute Morgen haben unser Landesvorsitzender Henning Höne und Wolfgang Kubicki im Machtwechselpodcast die aktuelle Lage der Partei diskutiert. Meine Empfehlung: Hören Sie dort einmal rein, es lohnt sich!

Am Samstag treffen wir uns zu unserem Landesparteitag in Duisburg. Dabei steht neben der Wahl des Landesvorstandes auch unser Leitantrag für kluge Kinder auf der Tagesordnung. Der erste Teil unserer Comeback-Formel fokussiert sich zurecht auf Bildung und die Chance auf Erfolg und Aufstieg - diesen Gedanken wollen wir jetzt mit Leben füllen. Ich hoffe, Sie und euch in Duisburg zu sehen!

Ihr
Moritz Körner

Eine FDP, die die größtmögliche Freiheit jedes Menschen in den Vordergrund stellt

Im Machtwechsel-Podcast hat Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP NRW und stellvertretender Bundesvorsitzender, mit Wolfgang Kubicki, ebenfalls stellvertretender Bundesvorsitzender, über die aktuelle Lage der Freien Demokraten diskutiert. „Ich will eine FDP, die die größtmögliche Freiheit jedes Menschen in diesem Land in den Vordergrund stellt“, so Henning Höne. „Wir sind die einzige Partei, die sagt: Wir glauben an dich. Du kannst selber dein Leben viel besser gestalten als andere das können. Und das ist doch ein super kraftvolles, optimistisches Versprechen.“

Hektische Nachbesserungen werden verunglückten KiBiz-Entwurf nicht retten

Nach massiver Kritik an ihrem Entwurf für die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) hat die schwarz-grüne Landesregierung nun Änderungsvorschläge vorgestellt. „Ministerin Schäffer stellt ihrer Vorgängerin damit ein miserables Zeugnis aus. Die schlechten Noten gelten aber gleichzeitig dem gesamten schwarz-grünen Kabinett von Ministerpräsident Wüst, das den völlig verunglückten ersten Entwurf beschlossen und in den Landtag eingebracht hat“, sagt Yvonne Gebauer, familienpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW. „Leider wird durch die Änderungen aus einer glatten Sechs bestenfalls eine Vier minus.“

Regierungswechsel in Ungarn

Nach 16 Jahren haben die Menschen in Ungarn einen Wechsel gewählt. „Die Abwahl von Viktor Orbán ist eine Abwahl von Korruption, Kleptokratie und Kremlhörigkeit“, so Moritz Körner, Generalsekretär der FDP NRW und Europaabgeordneter. Er mahnt aber auch zur Vorsicht: „Die vorschnelle Freigabe von eingefrorenen EU-Geldern an Polen ohne echte Justizreformen war ein Fehler. Das darf sich bei Peter Magyar nicht wiederholen, sonst würden wir nur das rechte Narrativ stärken, der Rechtsstaatsmechanismus diene nur dazu, unliebsame Regierungen zu gängeln.“

Solingen-Vertuschung: Was wusste Wüst?

Diese Woche wurde bekannt: Die Staatskanzlei von Ministerpräsident Hendrik Wüst nahm massiven Einfluss auf die Beantwortung parlamentarischer Anfragen zum islamistischen Terroranschlag von Solingen – und verhinderte selbst die transparente Aufklärung, die Wüst versprochen hatte. „Wüsts Transparenzversprechen war ein großes Täuschungsmanöver“, kritisiert Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und der Freien Demokraten NRW. „Das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit des Ministerpräsidenten ist schwer erschüttert. Er muss spätestens zu Beginn der kommenden Woche eidesstattlich versichern, was genau er wann von diesen Vorgängen wusste.“

Konsequenzen aus Verfassungsschutzbericht ziehen

Der neue NRW-Verfassungsschutzbericht verzeichnet einen historischen Höchststand politisch motivierter Straftaten. Die FDP-Landtagsfraktion NRW vermisst echte Konsequenzen: „Insbesondere die Grünen sind auf dem linken Auge strukturell blind. Wer Linksextremismus kleinredet, macht unsere kritische Infrastruktur zur Zielscheibe und gefährdet die Menschen in Nordrhein-Westfalen“, kritisiert FDP-Innenexperte Marcel Hafke. Er betont zudem: „Wenn Rechtsextremisten mit KI, Memes, Musik und Deepfakes gezielt Jugendliche ködern, dann reicht es nicht, Broschüren zu drucken und Fachtage zu veranstalten.“

lpt26

Am Samstag, den 18. April findet der diesjährige ordentliche Parteitag der FDP NRW in Duisburg statt. Auf der Tagesordnung steht neben der Antragsberatung die Wahl eines neuen Landesvorstands. Informationen zum Landesparteitag finden Sie hier.

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