Menschen, die von ihrer eigenen Hände Arbeit leben und gut integriert sind, sollen künftig schneller die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten können. Gleichzeitig sieht die aktuell im Bundestag diskutierte Reform des Staatsangehörigkeitsrechts aber auch Verschärfungen vor. „Wir wollen Einwanderung in den Arbeitsmarkt und nicht in die sozialen Sicherungssysteme, erklärt Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann. „Wer von vornherein damit rechnen muss, auf Transferleistungen angewiesen zu sein, dem wollen wir keine Anreize setzen, zu uns zu kommen.“ Von der Einbürgerung soll künftig auch ausgeschlossen sein, wer antisemitische oder andere menschenverachtende Straftaten begangen hat.